Die Regioprint ist eine vom VRM (Verband der Regionalmedien) in Auftrag gegebene Studie der kostenlosen Regionalzeitungen Österreichs. Die Untersuchung wird seit 1999 von den Instituten GfK Austria und IFES mit dem CASI (Computer Assisted Self Interview)/CAPI (Computer Assisted Personal Interview) durchgeführt. Die Feldzeit beträgt jährlich 4 Monate und befragt werden Personen ab 14 Jahren.
Bisher wurde den Gratismedien unterstellt, sie werden ohnehin nicht genutzt. Die Regioprint räumt mit diesem Vorurteil auf, die Reichweitenzahlen dokumentieren das Gegenteil. Viele Befragte möchten auf ihre kostenlose Zeitung/Zeitschrift auf keinen Fall verzichten und geben an, dass sie sich gerne zum Studium des Printproduktes Zeit nehmen. Der regionale Inhalt der Zeitschriften scheint die Bedürfnisse der Leser genau abzudecken.
Neben Reichweitenzahlen werden auch die üblichen Informationen über Demografie, Besitzdaten, Informations-Interessen und Statements zum Konsumverhalten und Werbeeinstellungen abgefragt.
Die Regioprint bietet aber auch als einzige Studie Einblicke zu:
- Lesehäufigkeit, Blattkontakte & subjektive Lesemenge
- Subjektive Lesedauer (in Minuten)
- Leser-Blatt-Bindung
- Lese- bzw. Nutzungsmotive
Die Regioprint hat es eindrucksvoll geschafft, sich als ein fixer Bestandteil in der Planungspraxis zu etablieren. Da auch Kaufmedien erhoben werden sind Kombiantionsplanungen mit den Regionalmedien möglich.
Zum Verband der Regionalmedien
RegioPrint 2009 Pressekonferenz (PDF)